Sind glückliche Arbeitnehmer produktiver?

Nicht nur betriebsintern haben die AOzubis die Möglichkeit, sich intensiv fortzubilden. Jedes Jahr besuchen wir Fachvorträge des Berufsbildungswerkes Oldenburg (BWV). Thema einer Veranstaltung war, ob glückliche Arbeitnehmer produktiver sind. Über diesen interessanten Vortrag handelt mein kurzer Bericht.

Der Vortrag

Nachdem der Sprecher des Vorstandes des BWV, Herr Wolfgang Willers, die anwesenden Gäste begrüßt hatte, erzählte der Geschäftsführer der Corporate Happiness GmbH, Herr Dr. Oliver Haas, zunächst von seinem bisherigen Arbeitsleben.

Schon früh erkannte er, dass Unternehmen von glücklichen Arbeitnehmern eigentlich nur profitieren können, die auch einen Sinn in ihrer Tätigkeit sehen und ihre Stärken auch einbringen möchten. Er entschlosss von dem Zeitpunkt an anderen Unternehmen zu helfen und seine Erfahrungen zu teilen. Während des Vortrages erzählte er auch von einem Unternehmen, das er begleitet und das seine Philosophie angewendet hatte. Dabei hatte sich nicht nur das Befinden der Arbeitnehmer komplett geändert, sondern die Bewerberzahlen waren nahezu auf das Dreifache angestiegen.

Gegen Ende des Vortrages führte Herr Dr. Haas mit uns eine Art Experiment durch. Er erzählte etwas über ein Selbstexperiment, 21 Tage lang nicht zu meckern, jammern oder zu lästern. Dazu gab er uns allen ein Armband, das wir uns umlegen sollten. Und jedes Mal, wenn wir uns dabei erwischen würden, wie wir meckern, jammern oder auch lästern (auch schon im Inneren), dann sollten wir das Armband wechseln.

Als ich mir das Armband umlegte, dachte ich nach: „Habe ich mich heute schon über etwas aufgeregt oder habe über jemanden gelästert?“ An diesem Punkt bin ich ehrlich und muss sagen, dass ich das Armband bestimmt hätte zweimal wechseln müssen.

War es denn in der Situation wirklich notwendig zu jammern, zu lästern oder zu meckern? Hätte ich nicht auch einfach anders reagieren können? Bestimmt, aber manchmal war es einfach nur Gewohnheitssache.

Fazit

Ich habe viel aus dem Vortrag mitnehmen können. Auch wenn ich das Armband nicht mehr trage, versuche ich mich dennoch dran zu halten. Das Jammern, Meckern oder Lästern hat sich bei mir deutlich reduziert. Ich habe nun andere Methoden gefunden, wie ich mit solchen Situationen besser umgehen kann. Und ich muss sagen, ich bin eindeutig glücklicher!

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