Halbzeit – Was habe ich erlebt?

Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht! Und schon haben unsere AOzubis Alena, Sarah und Leon die erste Hälfte geschafft!

Was bisher geschah…

VersicherungsAOzubis

Für den Versicherungsbereich meisterten wir als erstes die Antragsschulung. Hierzu gibt es übrigens schon einen Blogbeitrag: Einstiegsschulung :-D. Auf Grundlage dieser Schulung erweiterten wir unser Wissen im Laufe des ersten Lehrjahres rund um das Thema „Antrag/Vertrag“.

Wir bekamen Einblicke in die verschiedenen Antrags-/Vertragsabteilungen der AO, der AOK und der PK. Auch der Besuch in den Abteilungen Inputmanagement und der Zentrale war Bestandteil des ersten Ausbildungsjahres.

Im zweiten Lehrjahr stand dann die große Leistungsschulung mit anschließender Einarbeitung in den täglichen Arbeitsablauf auf dem Plan!

Unsere Zeit in der Leistungsabteilung pausiert und das Praktikum bei der Öffentlichen Versicherung Oldenburg steht vor der Tür. Nach dem Praktikum erweitern wir dann wieder unser Wissen im Leistungsbereich und besuchen die anderen Fachabteilungen.

Der Wechsel vom Schulalltag zum Berufsleben war zu Beginn ungewohnt, da man nun z.B. keine Ferien mehr, sondern 30 Urlaubstage zur freien Verfügung hat. Durch die Berufsschule fühlt man sich allerdings doch noch an das Leben eines Schülers zurückerinnert und auch der Klassenzusammenhalt ist bei uns ein großes Thema.

In den 1,5 Jahren haben wir viele neue Kollegen kennen und schätzen gelernt. Wir fühlen uns hier wohl, weil wir gefördert und gefordert werden und jeden Tag etwas Neues lernen. Wir sind mit unseren Aufgaben gewachsen und trauen uns viel mehr zu als noch am Anfang der Ausbildung. In die Betriebsgemeinschaft wurden wir ebenfalls sehr herzlich aufgenommen. Dadurch ist auch die noch anfängliche Schüchternheit gegenüber den Kollegen schnell verflogen.

InformatikAOzubi

Auch ich habe am Anfang der Ausbildung an der Antragsschulung teilgenommen, um unser Bestandsführungssystem und die Abläufe bei einem Antrag kennen zu lernen. Erst nach diesen drei Wochen ging es für mich in die EDV-Abteilung.

Zuerst habe ich die Grundkenntnisse der Programmierung mit einem Java-Tutorial von Stefan gelernt. Da unser Bestandsführungssystem allerdings nicht auf Java basiert, gehört auch das Lernen der Programmiersprache Natural dazu. Hierzu besuchte ich Natural-Einstiegsschulung der Software AG in Frankfurt und am Anfang des zweiten Lehrjahres die Advanced-Schulung in Darmstadt für jeweils eine Woche.

Zu meinem Alltag im Unternehmen gehört auch, die Lerninhalte der Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung zu lernen. Stefan lädt dafür regelmäßig alle Azubis zu sogenannten Lernzielkontrollen ein, in welchen die erlernten Inhalte abgefragt und gefestigt werden. Außerdem treffen wir uns regelmäßig, um über verschiedene Bücher zu reden, welche wir in Form eines Buchclubs nach und nach lesen. Die Bücher beschäftigen sich mit Themen der Softwareentwicklung sowie allgemeinen Themen rund um die Informatik.

Die Berufsschulphasen finden alle drei Wochen in Oldenburg an der BBS Haarentor statt. Die Fahrerei ist am Anfang etwas ungewohnt, spätestens aber nach den ersten paar Berufsschulphasen schon zur Routine geworden. An der guten Klassengemeinschaft kann man schnell erkennen, dass so gut wie alle, die dort sitzen, Spaß an ihrem Ausbildungsberuf haben. Das hat sich auch auf der Klassenfahrt, welche in der Regel im zweiten Lehrjahr gemacht wird, wiedergespiegelt. Wir sind übrigens 3 Tage in Hamburg gewesen.

Als nächstes stehen für mich dann die Zwischen- und Abschlussprüfung an. Dafür werde ich mich unmittelbar nach dem Erscheinen dieses Blogartikels vorbereiten. Außerdem werde ich mich auf die Suche nach einem schönen Thema für mein Abschlussprojekt begeben und das erste mal eine Webanwendung mit Java EE programmieren.

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